Mike Pilko ist neuer sportlicher Leiter für den Nachwuchs beim FC Pinzgau Saalfelden.


Saalfelden. Einer der wichtigen Schwerpunkte für den FC Pinzgau in Saalfelden wird die weitere Forcierung der Nachwuchsarbeit sein, erklärt Sportdirektor in spe Christian Ziege: „Um eine breiteBasis an Spielern – männlich wie weiblich – für die Kampfmannschaften aufzubauen.“ Deshalb hat der Verein mit Mike Pilko einen sportlichen Leiter für den Nachwuchs etabliert: „Wir werden das Fußballthema in der Region noch stärker anziehen.“ Dazu wurde der Fußballcampus Pinzgau auf die Beine gestellt: Dabei geht es sowohl um die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen wie um die von Trainern für den Nachwuchs. Ziege sagt dazu: „Wir müssen die jungen Trainer zum Mitdenken und Mitgestalten anregen, uns vom „Frontalunterricht„ wegbewegen und in Richtung „learning by doing“ hinwenden.“ Das gelte auch für die Kinder: „Ammeisten Spaßmacht die Bewegung mit dem Ball, Fußball

spielen, Tore schießen. Und wer Spaß an dieser Bewegung hat, lernt auch gerne, um besser zu werden. “Das sei auch ein Teil der Spielphilosophie des FC Pinzgau: „Wir wollen besonders viel mit dem Ball spielen und nicht hinterherlaufen: die beste Verteidigung ist selbst im Ballbesitz und damit Herr der Lage.“ Dementsprechend wird auf die neue Saison hin der Startschuss für die Umsetzung der Neuausrichtung fallen. Pilko: „Wir wollen

eine gemeinsame Linie und Ausrichtung hineinbekommen – von den Kinderteams bis hin zur Kampfmannschaft.“ Alle sollen sich in eine Richtung entwickeln: „Wir wollen so viele Burschen und Mädchen wie möglich gut ausbilden, um dann auch möglichst viele in die Teams zu bekommen.“ Klaus Rathgeb, der Nachwuchschef des FC Pinzgau, freut sich auf die neuen Strukturen und die personellen Zugänge: „Mit Christian Ziege und Mike Pilko werden wir eine enorme fachliche Qualität im Nachwuchsbereich bekommen. Ich kann das nur begrü.en, weil wir damit langfristig sehr gut aufgestellt sein werden und in der Region neue Maßstäbe setzen.“

Dabei gehe es um einen einheitlichen Spielstil – und viel Spaß an der Bewegung und dem Spiel. Nach dem es nach der aktuellen ÖFB-Reform keine Meisterschaft für Kinder bis zwölf Jahre mehr gibt, hat der FC Pinzgau für Sechs- bis Zwölfjährige das System FUNino übernommen: Kinder spielen 2:2 bzw. 3:3 gegeneinander, kein Torwart, kein Schiedsrichter: Gespielt wird auf Minitore, es geht um die Entwicklung von Spielintelligenz und -witz Das soll auch über Fußballcamps forciert werden: zwei stehen im Sommer an – eines gemischt (8. bis 12. August) und eines nur für Mädchen (16. bis 19. August). Außerdem gibt es eine Fußballschule, in der auch Individualtrainings für Kids angeboten werden

– sowohl für jene vom FC Pinzgau als auch für Gäste.

Die Anmeldung für die Camps ist bereits möglich



FC PINZGAU FRAUEN - Die Emanzipation am FCPinzgau-Platz

Saalfelden. „Wir werden beim FC Pinzgau den Fokus noch stärker auf den Frauenfußball richten,“ sagt der künftige Sportdirektor Christian Ziege. Aktuell spielen die FC Pinzgau Frauen in der dritten Liga eine „durchschnittliche Saison“. Was kein Wunder sei: „Die in der Kampfmannschaft vertretenen Spielerinnen – der Kader ist 17 Frauen stark – sind Großteiles noch sehr jung.“ Deshalb will man nicht nur im Meisterschaftsbetrieb eine Aufwertung und Gleichstellung des Frauenteams mit den Herren erreichen.

Es geht darum, den Nachwuchsbereich zu verbessern, sagt Nachwuchschef Mike Pilko: „Derzeit trainieren und spielen die Mädchen bis zu ihrem 14 Lebensjahr gemeinsam mit den Jungs. Danach müssten sie eigentlich ihrem Alter gemäß weiter ausgebildet werden, landen aber direkt bei der Kampfmannschaft.“ Christian Ziege: „Es wird ein paar Jahre dauern, bis wir das aufgebaut haben – es gibt viel zu tun, am Platz in der Infrastruktur und in der Ausbildung.“ Ziel sei, dass die Frauen in Zukunft in der dritten Liga vorne mitspielen. Erstes äußeres Zeichen: Die Spiele der Frauen finden in Zukunft am Platz des FC Pinzgau statt.

Wer in Zukunft bei der FCPinzgau- Frauenpower dabeisein will, meldet sich unter der

E-Mail-Adresse office@fcps.at.

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